16 Stationen und zahlreiche Live-Demonstrationen: Im Mittelpunkt der Open Week auf dem Produktionsgelände von Laempe standen Innovationen, die den Wandel der Gießereiindustrie aktiv mitgestalten. Besonders großes Interesse galt der neuen 3D-Drucktechnologie rund um den Drucker L3D-200, die erst wenige Tage zuvor mit dem Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden war. Besucher konnten die Anlage im Live-Betrieb erleben und sich mit dem Entwicklerteam über Anwendungen, Potenziale und zukünftige Einsatzmöglichkeiten austauschen. Zwei Exemplare des L3D-200 waren auf dem Gelände zu sehen, beide Anlagen sind bereits verkauft.
L3D-200 - einer der leistungsstärksten industriellen 3D-Drucker weltweit
Der L3D-200, den Laempe für die industrielle Serienfertigung von Sandkernen und Sandformen entwickelt hat, zählt zu den leistungsfähigsten Lösungen seiner Art weltweit. Der Drucker ermöglicht eine hochautomatisierte und wirtschaftliche Fertigung komplexer Kerne und Formen für moderne Gussbauteile. Geschwindigkeit, Prozessstabilität und Skalierbarkeit machen die Anlage insbesondere für industrielle Anwender, Zulieferer und Gießereien interessant. Bereits heute kommen entsprechende Systeme unter anderem bei der BMW Group zum Einsatz. „Die Open Week hat gezeigt, wofür Laempe steht: Innovationskraft, starke Partnerschaften und ein Team, das Ideen in Lösungen verwandelt. Der persönliche Austausch mit unseren Kunden und Partnern ist für uns genauso wichtig wie die Entwicklung neuer Technologien“, sagt Geschäftsführer André Klimm.
Ergänzt wurde das Programm durch ein breites Spektrum weiterer Lösungen aus den Bereichen Automatisierung, Service und Ersatzteilwesen, Retrofit, Digitalisierung und klassische Kernfertigung. Zu sehen waren diverse Kernschießmaschinen in nahezu allen Baugrößen und für unterschiedliche Verfahrenstechniken, die für Kunden weltweit bestimmt sind. Darüber hinaus präsentierte Laempe Automatisierungslösungen für globale Kundenprojekte, unter anderem für den Windkraftanlagenhersteller Enercon sowie für Schuberth, einen führenden Hersteller von Motorradhelmen. Verschiedene Digitalisierungslösungen zur Prozessüberwachung, Datenauswertung und Effizienzsteigerung rundeten das Programm ab.
Open Week als Schnittstelle zwischen Industrie, Politik und Partnern
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Dialog zwischen Kunden, Politik und Nachwuchs. Zur offiziellen Eröffnung begrüßte Laempe Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Mit einer klaren Botschaft für den Industriestandort Sachsen-Anhalt hatte Staatssekretärin Stefanie Pötzsch (Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt) den Publikumstag der Open Week am 23. Juni eröffnet. Sie würdigte die Rolle des Familienunternehmens als Innovationstreiber und international erfolgreichen Maschinenbauer: „Sachsen-Anhalt braucht Unternehmen, die nicht nur auf bestehende Märkte reagieren, sondern technologische Entwicklungen aktiv mitgestalten. Laempe zeigt heute eindrucksvoll, wie aus Ingenieurkompetenz und Innovationskraft internationale Wettbewerbsfähigkeit entsteht. Unternehmen wie diese sind wichtige Anker unserer Wirtschaftsstruktur und stärken die Attraktivität des Standorts für Investitionen, Fachkräfte und neue Technologien.“
Die weiteren Tage bis zum Abschluss der Veranstaltung am 26. Juni standen ganz im Zeichen des Kundendialogs. Rund 300 Besucher aus aller Welt, darunter auch die internationalen Vertriebspartner von Laempe, fanden den Weg nach Meitzendorf. Mit dem neuen Veranstaltungsformat verfolgt Laempe das Ziel, Innovationen nicht nur zu präsentieren, sondern im direkten Dialog erlebbar zu machen. Am letzten Veranstaltungstag begrüßte Laempe zudem Studierende der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Ausklang mit der Belegschaft – als Zeichen der Wertschätzung für das große Engagement, das diese erste Open Week möglich gemacht hat.
Die Kombination aus Live-Technologie, Fachgesprächen und persönlichem Austausch wurde von Besuchern und Partnern durchweg positiv aufgenommen. Das Unternehmen zieht daher eine positive Bilanz der ersten Open Week: „Die Open Week war weit mehr als eine Leistungsschau. Sie hat Menschen zusammengebracht, Ideen entstehen lassen und gezeigt, wie wir gemeinsam die Zukunft der Gießereiindustrie gestalten“, resümiert Andreas Mössner, geschäftsführender Gesellschafter der Laempe Mössner Sinto GmbH.
Über Laempe Mössner Sinto GmbH
Die Laempe Mössner Sinto GmbH ist Weltmarktführer für Kernfertigungstechnologie in der Gießereiindustrie und deckt mit seinem umfassenden Produkt- und Dienstleistungsportfolio alle Bereiche der modernen Kernfertigung - von der konventionellen, der additiven bis zur hybriden Fertigung - ab. Das deutsche Traditionsunternehmen ist ein Komplettlösungsentwickler mit Hauptsitz im sachsen-anhaltischen Barleben/Meitzendorf. An diesem hochmodernen Produktionsstandort, den Standorten Schopfheim im Schwarzwald sowie bei den Tochterunternehmen in Pune (Indien) und Beijing (China) sind insgesamt 350 Mitarbeiter beschäftigt. www.laempe.com
Pressekontakt: Thomas Doriath - PR/Öffentlichkeitsarbeit - E-Mail: pr(at)laempe(dot)com